Mittwoch, August 23, 2017

SCHLAGWORTE: Polizeigewalt

Thügida, Polizeigewalt und ein substanzloser Aufruf zum Gegenprotest in Sonneberg

Mit mehr als sechs Wochen Vorlaufzeit, Werbung in sozialen Netzwerken und zahlreichen Flyern warb Thügida für ihre Demonstration am 31. März 2017 im südthüringischen Sonneberg. Ein paar Wochen später rief das zivilgesellschaftliche Bündnis „Sonneberg ist bunt“ zum Gegenprotest auf. Während Köckert & Co. die immer gleiche rassistische Stimmungsmache betrieben, übte sich das bürgerliche Lager des Gegenprotestes im Aufruf vor allem in Heimatliebe, Imagepolitur und Darstellung falscher Tatsachen. Eine Sitzblockade von 15 jungen Menschen wurde von der Polizei sofort mit Pfefferspray und Schlägen angegriffen. Ein Bericht aus der tiefsten Provinz.

Kämpferisches Gedenken an Oury Jalloh

Rund 1500 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen am 7. Januar 2017 an der Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh teil. Der Asylsuchende wurde am 7. Januar 2005 von zwei Polizisten in der Polizeiwache in Dessau (Sachsen-Anhalt) ermordet. Staatsanwaltschaft und Gerichte bemühen sich seitdem tatkräftig um die Verschleierung der Tat.

„I Furiosi“ beklagt Polizei-Eskalation nach einer Party im „Linken Zentrum“

Unter dem Motto „love and solidarity“ plante die linksradikale Gruppe „I Furiosi“ für Freitag, 9. Dezember 2016 eine Party zu Gunsten des Rechtshilfekonto Düsseldorf. Um 23 Uhr begannen die Feierlichkeiten. Im Verlaufe der Nacht rückte die Polizei drei mal wegen „Ruhestörung“ an, am Ende sogar mit rund 50 Polizist_innen und Hunden. Laut „I Furiosi“ war die Party bereits beendet als die Düsseldorfer Polizei mitten im „Linken Zentrum“ begann zu eskalieren.

Die Dortmunder Polizei verteidigt ihren Polizeieinsatz vom TddZ

Die Dortmunder Polizei musste ich Nachgang des 04.06.2016 viel Kritik einstecken. Zu gewalttätig seien Polizist*innen gegen Gegendemonstrant*innen vorgegangen und zu ignorant gegenüber Straftaten von Rechts.

Social

1,198FansGefällt mir
1,211NachfolgerFolgen