Donnerstag, Juni 29, 2017

SCHLAGWORTE: Leipzig nimmt Platz

Erster Auftritt der selbsternannten „Bürgerbewegung Leipzig“

Die erste Versammlung der „Bürgerbewegung Leipzig“ am 04.02.2017 unter dem Motto „Gegen die Zerstörung Deutschlands“ war allein Aufgrund der TeilnehmerInnenzahl ein Flop.

LEgIdA kurz und schmerzlos

So richtig etwas zu sagen hatte die rassistische LEgIdA-Kundgebung am 5. Dezember 2016 nicht. Nur eine Stunde lang standen die 150 Nazis und Rassist*innen auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum. Dann beendeten sie ihre Versammlung ohne einen Aufzug.

LEgIdA am Tiefpunkt – Antifa-Demo zieht vor Hohnstädter-Kanzlei

Gegen 19:30 entschieden die Organisator*innen von LEgIdA, dass es heute entgegen der Ankündigung doch nur eine Standkundgebung geben würde. Derweil liefen 150 Antifaschist*innen mit ihrer Demo zur Kanzlei des rechten Anwalts Arndt Hohnstädter, der LEgIdA mit ins Leben gerufen hatte.

LEgIdA: Uniformiert durchs Sommerloch

Tatjana Festerling, groß angekündigte Hauptrednerin von LEgIdA, hatte in der Vorwoche ordentlich Schlagzeilen gemacht. Uniformiert waren sie und Ed Wagensveld gemeinsam mit der rechten Bürgerwehr Bulgarian Military Veterans Union Vasil Levski durch die bulgarischen Wälder gerobbt, um Flüchtende festzuhalten. Das führte allerdings nicht zu einem gesteigerten Mobilisierungseffekt für die LEgIdA-Demonstration am 4. Juli in Leipzig. Nur 300 Rassist*innen folgten dem Aufruf des antimuslimisch-rassistischen Demonstrationsbündnisses. Darunter einige bekannte Gesichter aus der rechten Szene. Geschätzte 600 Menschen stellten sich dem Aufmarsch entgegen. Während aus dem Süden die antifaschistische Kampagne A Monday without you in die Innenstadt zog und dabei rechte Umtriebe vor Ort thematisierte, sprach beim bürgerlichen Bündnis Leipzig nimmt Platz der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Anton Hofreiter.

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