Mittwoch, August 23, 2017

SCHLAGWORTE: Antisemitismus

Echte Gefühle? – Ultràs von RedBull Salzburg zünden Pyro (Bild: Werner100359, commons.wikimedia.org, Lizenz: CC 4.0)

„Des Deutschen liebstes Kind“ – die reaktionäre Kritik an RB Leipzig

Die jüngsten Ausschreitungen Dortmunder Fans in Verbindung mit antisemitischen Beleidigungen gegen Anhänger_innen von RB Leipzig sind kein Einzelfall. Die in Fanszenen und Fachmagazinen verbreitete Kritik an RB Leipzig ist nicht nur verkürzt, sondern zutiefst reaktionär.

2.000 Menschen gegen rechte Gewalt in Dortmund

Lange hatte die Kampagne „Es reicht! Rechte Gewalt stoppen!“ in Dortmund für die Demonstration am Samstag, 24. September 2016 geworben. Angekündigt waren zunächst 1.000 Teilnehmer_innen, am Ende des Tages waren doppelt so viele gekommen. Nach der ersten kurzfristigen Demonstration im August, nach dem Messerangriff auf einen Dortmunder Antifaschisten, an der bereits 700 Menschen teilnahmen, konnte die Kampagne heute noch deutlich mehr Öffentlichkeit gewinnen.
Israel-Fähnchen in Regenbogenfarben im emanzipatorischen Block der Leipziger CSD

Israel und das queere Dilemma

Nach dem antisemitischen Redebeitrag eines RUPTLY-Mitarbeiters auf dem X*CSD in Kreuzberg diskutiert die queere Szene wieder einmal über Antisemitismus. So wichtig diese Debatte auch ist, so schlimm und langweilig sind die Beträge dazu. In Leipzig war die Antwort den emanzipatorischen Block auf dem CSD mit Israel-Fähnchen zu fluten.

„Sieg Heil“-Ruf und offener Antisemitismus bei Pegida NRW

Nach zweieinhalb Wochen Pause wollte Pegida NRW am vergangenen Montag, 11. Juli 2016 eigentlich mit einem selbsternannten „Kracher“ zurück kehren. Der angekündigte „Kracher“ blieb mit dem Pegida Gründer Lutz Bachmann jedoch „aus gesundheitlichen Gründen“ aus. 73 Teilnehmer_innen fanden sich am Montag ein um fünf Rednern zu lauschen.

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