Curd Schumacher, Dauerredner bei Pegida NRW und diversen anderen rechten Demonstrationen in ganz Deutschland, erfährt finanzielle Unterstützung von dem salafistschen Verein Ansaar International e.V.. Der Kontakt zu den Salafist*innen bekam Curd Schumacher über Jörg Cölsmann, ehemaliger Veranstalter der verschwörungstheoretischen Montagsmahnwachen in Düsseldorf.

In gewohnter Manier berichtet Curd Schumacher auf Youtube von seinem Besuch bei den Salafst*innen in Düsseldorf. Er sprach dort mit Abu R. So berichtet er davon, dass die Gemeinsamkeiten immens sind. So sprachen sie anscheinend über Flüchtlinge und den Islam. Auch das Feindbild der “Lügenpresse” scheint ein gemeinsames zu sein.

Die inhaltlichen Überschneidungen faschistischer Ideologien scheint wenig überraschend. Der Querfrontler Jörg Cölsmann spielt dabei eine entscheidene Rolle als Vermittler. Jörg Cölsmann veranstaltete 2015 noch die Mahnwachen vor dem Hauptbahnhof in Düsseldorf. Dort bediente er diverse Verschwörungstheorien und antisemitischen Ressentiments. Unter anderem fiel er auch durch eine besondere Agressiveität auf, als er innerhalb seiner Kundgebung Israel-Fahnen vorfand. Jörg Cölsmann besuchte in der vorherigen Woche auch bereits eine Pegida NRW Demonstration.

Der Besuch von Curd Schumacher hatte nicht nur ein Nutzen für die Querfront-Bewegung. So kassierte Curd Schumacher nebenbei auch nocht 750€. Dieses Geld benötigt er, da er anscheinend noch offene Strafgelder beim deutschen Staat hat.

Das Echo auf das Querfront-Treffen war immens. Zum Teil ist Curd Schumacher nun üblen Beschimpfungen aus der deutsch-nationalen Ecke ausgesetzt. Aus der anderen Seite kommen vor allem Symphatie-Bekundungen. Unter anderem Pierre Vogel äußerste sich postitiv über diese Begegnung.

1 KOMMENTAR

  1. Ich kann in dem verlinkten Video keine „besondere Aggressivität“ erkennen – könnten Sie bitte exakt beschreiben, was Sie damit meinen? Ich sehe in dem Video hauptsächlich den Sänger der Gruppe „Bandbreite“, der sich offensichtlich an Leute mit Israelischen Flaggen wendet und sie darum bittet, sich mit der israelischen Linken zu solidarisieren – ziemlich unspektakulär. Bitte erläutern Sie Ihre Wahrnemhmung, danke!

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